Kühlelemente bestimmen maßgeblich thermische Performance und Kosten von Thermoverpackungen.
THERMOCON entwickelt und liefert Kühlelemente für unterschiedliche Verpackungssysteme – vom wirtschaftlichen Einweg-Gelpack bis zum robusten Mehrweg-Hartschaumakku, vom wasserbasierten Kühlelement bis zum PCM mit kundenspezifischem Schmelzpunkt:
Gelpack, Foam Brick, Kühlmatte oder Hartschaum-Akku – als Standardlösung oder kundenspezifische Ausführung
Einweg oder Mehrweg – passend zu Versandfrequenz, Rückführlogik und Kostenmodell
Wasser- oder PCM-basiert – je nach Temperaturbereich und Risikoprofil
PCM von ca. -60 °C bis +60 °C – mit definierten oder individuell abgestimmten Schmelzpunkten
Für +2 bis +8 °C, +15 bis +25 °C und -15 bis -25 °C – Standard-PCM für Cold, Ambient und Frozen
Modularer THERMOCON Standardcontainer – einsetzbar in vielen Boxgrößen, Produktlinien und vorqualifizierten Systemen
Diese Übersicht vergleicht Bauformen und Medien. Wenn ein definierter Temperaturbereich, eine Laufzeit und ein geprüftes Packout benötigt werden, wählen Sie ein vorqualifiziertes System.
Die Auswahl richtet sich nicht allein nach dem gewünschten Transporttemperaturbereich. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Versandgut, Thermobox, Packout, Nutzungskonzept, Prozess und Qualifizierungsanforderungen.
Kosten pro Stück sind nicht gleich Kosten pro Versand.
Berücksichtigen Sie auch Konditionierung, Handling, Ausfallrisiko, Rückführung, Reinigung und mögliche Wiederverwendung.
Das Gesamtsystem entscheidet
Kühlelemente wirken nur im abgestimmten Verpackungssystem
Die Auswahl richtet sich nicht allein nach dem gewünschten Transporttemperaturbereich. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Versandgut, Thermobox, Packout, Nutzungskonzept, Prozess und Qualifizierungsanforderungen.
Thermobox und Dämmung
Kühlelement und Kühlmedium
Stabiler Transporttemperaturbereich
Packout und Konditionierung
Transportprofil und Payload
Ob das Versandgut im gewünschten Transporttemperaturbereich bleibt, hängt vom gesamten Verpackungssystem ab. THERMOCON legt Kühlelemente, Anzahl, Positionierung und Konditionierung im Zusammenspiel mit Thermobox, Packout, Versandgut und realen Transportbedingungen aus.
Schmelzpunkt ist nicht gleich Transporttemperaturbereich
Wasserbasierte Kühlelemente mit einem Schmelzpunkt von 0 °C und PCM-Elemente mit einem Schmelzpunkt von +5 °C können – abhängig von Packout und Konditionierung – beide für Transporte bei +2 bis +8 °C eingesetzt werden.
Auswahl nach Produktgruppe
Kühlelemente nach Bauform und Anwendung auswählen
Vergleichen Sie die THERMOCON-Kühlelemente nach Bauform, Kühlmedium, Transporttemperaturbereich, Nutzungskonzept und typischer Anwendung.
Hartschalen-Akkus sind robuste Kühlelemente mit fester Hülle. Sie eignen sich besonders für wiederkehrende Versandprozesse, kontrollierbare Lanes und Anwendungen, bei denen Reinigung, Haltbarkeit und standardisiertes Handling wichtig sind.
Je nach Ausführung können Hartschalen-Akkus mit wasserbasierter Füllung oder mit PCM-Füllung eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass Geometrie, Konditionierung und Positionierung im Packout zum Temperaturbereich und zur Thermobox passen.
Foam Bricks sind Kühlelemente mit festem Schaumkern. Sie bleiben auch im gefrorenen oder angetauten Zustand formstabil und lassen sich dadurch präzise im Packout positionieren.
Das ist besonders hilfreich bei standardisierten Verpackungssystemen, bei denen wiederholbare Packprozesse, definierte Abstände und reproduzierbare Kühlelement-Anordnung wichtig sind.
Typische Anwendungen:
standardisierte Packouts
Pharma- und Diagnostikversand
Frozen-Anwendungen
Packprozesse mit festen Einschubpositionen
Anwendungen mit wiederholbarer Kühlelement-Platzierung
Gelpacks sind wirtschaftliche und flexible Kühlelemente für unterschiedliche temperaturgeführte Anwendungen. Sie können je nach Ausführung für Standardkühlung, Food-Versand, Pharma-Logistik, Diagnostik oder Frozen-Packouts eingesetzt werden.
Gelpacks eignen sich besonders, wenn Kosten, Verfügbarkeit, flexible Formate und einfache Anwendung im Vordergrund stehen. Für anspruchsvollere Temperaturbereiche oder engere Temperaturführung kann der Einsatz von PCM oder formstabilen Kühlelementen sinnvoll sein.
Flexible Kühlmatten eignen sich für Packouts, bei denen klassische starre Kühlelemente nicht optimal passen. Durch ihre segmentierte oder flexible Ausführung können sie sich besser an verfügbare Zwischenräume, Produktgeometrien oder umlaufende Kühlkonzepte anpassen.
Sie können besonders dann sinnvoll sein, wenn der Bauraum in der Thermobox begrenzt ist, wenn das Produktformat besondere Anforderungen stellt oder wenn Kühlelemente flexibel um oder neben der Payload positioniert werden sollen. Die Eignung hängt von Temperaturbereich, Packout, Konditionierung, Payload und Thermobox ab.
Typische Anwendungen:
Packouts mit begrenztem Bauraum
flexible oder umlaufende Kühlelement-Anordnung
kleine bis mittlere Thermoboxen
Produktgeometrien mit besonderem Platzbedarf
temperaturgeführte Anwendungen mit flexibler Positionierung
PCM-Kühlelemente enthalten Phase Change Materials mit definiertem Schmelzpunkt. Beim Phasenwechsel nehmen sie Wärme auf oder geben Wärme ab und unterstützen dadurch eine gezielte Temperaturführung in passiven Thermoverpackungen.
PCM-Kühlelemente sind besonders relevant, wenn ein Temperaturbereich enger geführt werden soll oder wenn klassische wasserbasierte Kühlelemente für die Anwendung nicht ausreichen. Beispiele sind +2 bis +8 °C, kontrollierte Raumtemperatur, Frozen-Anwendungen oder kundenspezifische Spezialtemperaturen.
THERMOCON Tiefkühlelemente können für geeignete Frozen-Packouts eine logistisch einfachere Alternative zu Trockeneis sein. Im Unterschied zu Trockeneis sind sie nicht als Gefahrgut klassifiziert und können je nach Anwendung zur Temperaturführung im Bereich -15 bis -25 °C beitragen.
Die konkrete Eignung hängt von Produkt, Temperaturbereich, Packout, Transportprofil und Laufzeit ab. Deshalb sollte anwendungsbezogen geprüft werden, ob Tiefkühlelemente eine geeignete Alternative zu Trockeneis darstellen oder ob eine Trockeneis-Lösung erforderlich bleibt.
Typische Anwendungen:
Frozen-Versand im Bereich -15 bis -25 °C
Pharma- und Biotech-Produkte mit Tiefkühlanforderung
Diagnostik und Laborproben
industrielle Proben und Materialien
Packouts, bei denen Trockeneis vermieden werden soll
Der Temperaturbereich ist oft der wichtigste Einstieg in die Auswahl. Entscheidend ist aber nicht nur die Zieltemperatur, sondern das gesamte System aus Thermobox, Packout, Payload, Konditionierung, Laufzeit und Außentemperaturprofil.
Das passende Kühlelement für Ihre Anwendung
Wählen Sie zunächst den gewünschten Transporttemperaturbereich. Anschließend grenzen Sie Bauform, Kühlmedium und Nutzungskonzept ein.
Transporttemperaturbereich wählen
HINWEIS: Der Transporttemperaturbereich beschreibt die Zieltemperatur des Versandguts – nicht den Schmelzpunkt oder die Phasenwechseltemperatur des Kühlelements. Die Eignung ergibt sich aus Verpackungssystem, Packout und Konditionierung.
Bauform, Kühlmedium & Nutzung eingrenzen
GELPACKS
Wasserbasierte und PCM-Gelpacks für den Einwegversand
Gelpacks sind die wirtschaftliche Basis für Einweg-Kühlketten. Sie liegen flexibel am Packgut an und lassen sich in verschiedenen Formaten und Nenngewichten von 200 g bis 680 g auf den Innenraum abstimmen. Verfügbar mit Schmelzpunkt 0 °C für Frische- und Pharmaversand sowie −21 °C für Frozen-Anwendungen.
Wasserbasiert & PCM 0 °C und −21 °C verfügbar
Verschiedene Formate Nenngewichte 200–680 g
Einwegprozesse Ohne Rücktransport und Reinigung
SEGMENTIERTE KÜHLKISSEN
Flexibel legbare Kühlmatten für flächige Temperierung
Segmentierte Kühlkissen lassen sich um das Payload oder an die Innenwände der Thermobox legen und erzeugen so eine gleichmäßige, flächige Temperierung. Die Segmentierung erlaubt das Anpassen an unterschiedliche Innenräume, ohne einzelne Elemente neu zu konfektionieren.
Segmentiert & anpassbar An Innenraum und Payload legbar
Flächige Temperierung Gleichmäßige Wärmeaufnahme
Wasserbasiert Schmelzpunkt 0 °C
FOAM BRICKS
Formstabile Kühlelemente für reproduzierbare Packouts
Foam Bricks behalten ihre Form über den gesamten Versandprozess und eignen sich damit für standardisierte, wiederholbar dokumentierbare Bestückungen. Nenngewichte von 250 g bis 1.750 g decken kleine Paketsendungen bis großvolumige Packouts ab, mit Schmelzpunkt 0 °C oder −21 °C.
Formstabil Reproduzierbare Packouts
0 °C und −21 °C Kühl- und Frozen-Anwendungen
Einwegprozesse Standardisierte Bestückung
HARTSCHALEN-KÜHLELEMENTE
Robuste Mehrwegelemente für alle Zieltemperaturbereiche
Hartschalen-Kühlelemente sind für wiederkehrende Prozesse mit Rückführung, Reinigung und Vorkonditionierung ausgelegt. Als einzige Bauform decken sie alle fünf Schmelzpunkte ab — 0 °C, +5 °C, +18 °C, +22 °C und −21 °C — und damit auch die CRT-Bereiche +15 bis +25 °C. Der Großteil der 53 Varianten arbeitet mit definiertem Phase Change Material.
Alle fünf Schmelzpunkte 0, +5, +18, +22 und −21 °C
Mehrwegfähig Rückführung und Reinigung
Überwiegend PCM Definierter Phasenwechsel
Schmelzpunkt
Weitere Filter (optional)
Kühlmedium
Nutzungskonzept
0passende Produkte
Passende Kühlelemente
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Mehrfachauswahl möglich: Haken Sie alle Produkte an, die für Sie infrage kommen, und fragen Sie sie mit einer einzigen Anfrage gemeinsam an.
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Individuelle Temperaturbereiche
Nicht jede Anwendung passt in Standardbereiche. Für bestimmte Diagnostik-, Life-Science-, Pharma-, Labor- oder Industrieanwendungen können individuelle Temperaturbereiche relevant sein.
THERMOCON kann prüfen, ob ein vorhandenes PCM, ein angepasster Schmelzpunkt, eine andere Kühlelement-Geometrie oder ein kundenspezifischer Klimakammertest sinnvoll ist.
Individuelle Schmelzpunkte
Für spezielle Produkte oder Prozesse können Standard-Schmelzpunkte nicht ausreichen. THERMOCON kann prüfen, ob individuelle PCM-Schmelzpunkte, angepasste Kühlelement-Geometrien oder kundenspezifische Tests sinnvoll sind.
PCM-Kühlelemente nutzen den Phasenwechsel eines Materials. Im Bereich des Schmelzpunkts kann das Material Wärme aufnehmen oder abgeben. Dadurch können PCM-Elemente in passend ausgelegten Thermoverpackungen helfen, definierte Temperaturbereiche gezielter zu unterstützen.
Die Wahl des Schmelzpunkts ist entscheidend. Ein PCM-Element ist nicht automatisch besser als ein klassisches Kühlelement. Es muss zum Temperaturbereich, zum Produkt, zum Packout, zur Thermobox und zum Außentemperaturprofil passen.
-21 °C Kühlelemente
Kühlelemente mit einem Schmelzpunkt um -21 °C können für Frozen-Anwendungen und geeignete Packouts im Bereich -15 bis -25 °C eingesetzt werden.
Im Unterschied zu Trockeneis sind THERMOCON Tiefkühlelemente nicht als Gefahrgut klassifiziert. Für geeignete Frozen-Packouts können sie deshalb eine logistisch einfachere Alternative sein. Die konkrete Eignung hängt von Produkt, Packout, Transportprofil, Laufzeit und Temperaturanforderung ab.
Typische Anwendungen:
Frozen-Versand
Pharma- und Biotech-Produkte mit Frozen-Anforderung
Diagnostik und Labor
industrielle Proben
Packouts als Alternative zu Trockeneis, sofern thermisch geeignet
Kühlelemente mit einem Schmelzpunkt um 0 °C werden häufig für klassische Kühlanwendungen eingesetzt. Sie können wirtschaftlich und vielseitig sein, müssen bei empfindlichen Produkten aber sorgfältig im Packout bewertet werden.
Besonders bei +2 bis +8 °C-Anwendungen ist zu prüfen, ob Abstand, Konditionierung und Packout ausreichend sind, um zu niedrige Produkttemperaturen zu vermeiden.
Typische Anwendungen:
Standardkühlung
Food- und Frischeversand
Diagnostik und Labor
einfache Packouts mit ausreichender thermischer Reserve
PCM +5 °C ist besonders relevant für +2 bis +8 °C-Anwendungen. Das Material arbeitet im Bereich seines Schmelzpunkts von etwa +5 °C: Es nimmt Wärme auf oder gibt Wärme ab und kann dadurch zur Temperaturführung in passend ausgelegten Cold-Chain-Packouts beitragen.
In vielen Anwendungen können +5 °C PCM-Elemente sogenannte Ganzjahresbestückungen unterstützen, bei denen im Sommer wie im Winter dieselbe Kühlelement-Konfiguration verwendet werden kann. Voraussetzung ist ein geeignet ausgelegtes und geprüftes Packout.
PCM +18 °C kann für Anwendungen im Bereich kontrollierter Raumtemperatur relevant sein. Es kann helfen, Temperaturspitzen abzufedern und den vorgesehenen Bereich in passend ausgelegten CRT-Packouts zu unterstützen.
Ob +18 °C oder ein anderer Schmelzpunkt geeigneter ist, hängt vom Zieltemperaturbereich, den Außentemperaturprofilen, der Produktstabilität und dem Packout ab.
Typische Anwendungen:
CRT-Transporte
Schutz vor Kälte und Wärme
Pharma- und Diagnostikprodukte bei Raumtemperatur
wiederkehrende Packouts mit definiertem Zielbereich
PCM +22 °C kann für CRT-Anwendungen sinnvoll sein, bei denen der Stützpunkt näher am oberen Raumtemperaturbereich liegt. Es eignet sich für Packouts, bei denen der Schutz vor Abkühlung und Überwärmung gemeinsam betrachtet werden muss.
Die Eignung sollte anhand von Produktspezifikation, Zieltemperaturbereich, Packout, Außentemperaturprofil und Laufzeit bewertet werden.
Die thermische Leistung eines Kühlelements lässt sich nicht isoliert bewerten. Entscheidend ist, wie es im Packout eingesetzt wird. Anzahl, Positionierung, Konditionierung, Abstand zum Produkt, Thermobox, Payload und Außentemperaturprofil beeinflussen die Temperaturführung.
Deshalb sollte bei der Auswahl eines Kühlelements immer geprüft werden:
Parameter
Einfluss auf die thermische Performance
Konditionierung
Starttemperatur und Vorbereitung des Kühlelements
Anzahl
verfügbare thermische Masse
Positionierung
Wärmefluss, Abstand zum Produkt, Freeze-Risiko
Payload
Masse, Wärmekapazität, Geometrie des Versandguts beeinflusst thermisches Verhalten
Thermobox
Isolationsleistung, Nutzvolumen, Wandstärke, Material
Laufzeit
wesentlich zur Bestimmung von Thermobox und Kühlmenge
Außentemperaturprofil
Sommer-, Winter-, Misch- oder kundenspezifisches Profil
Packprozess
Wiederholbarkeit und Fehleranfälligkeit im Versand
Trockeneis ist eines der meistgenutzten Kühlmittel für passive Deep-Frozen-Verpackungen. Es bietet eine sehr hohe Energiedichte und ist für viele tiefgekühlte Sendungen eine bewährte Lösung. Je nach Anwendung, Transportweg und regulatorischem Umfeld können zusätzliche Anforderungen an Kennzeichnung, Deklaration, Belüftung und Handling relevant werden. In bestimmten Fällen kann deshalb geprüft werden, ob PCM-21-Tiefkühlelemente eine geeignete Alternative darstellen – etwa wenn Restriktionen im Luftfracht- oder Straßentransport reduziert werden sollen.
Eine individuelle Lösung kann sinnvoll sein, wenn Standardformate oder Standardschmelzpunkte nicht zur Anwendung passen. Gründe können besondere Produktgeometrien, abweichende Temperaturbereiche, Sondergrößen oder maßgeschneiderte Verpackungslösungen sein.
THERMOCON entwickelt und liefert kundenspezifische Kühlelemente sowie PCM-Lösungen mit definierten Schmelzpunkten für besondere Temperaturanforderungen.
Proof Point
Kundennutzen
breites Kühlelement-Sortiment
Auswahl zwischen Gelpacks, Foam Bricks, Hartschalen-Akkus, flexiblen Kühlmatten und PCM
PCM-Kompetenz
definierte Schmelzpunkte für Cold, CRT, Frozen und Spezialtemperaturen
Packout-Erfahrung
Bewertung von Positionierung, Konditionierung und Payload
Klimakammertests
Prüfung unter definierten Außentemperaturprofilen
Thermobox-Portfolio
Kühlelemente können mit passenden Thermoboxen kombiniert werden
kundenspezifische Anpassung
Geometrie, Schmelzpunkt und Packout können an Anforderungen angepasst werden
Welches Kühlelement ist für +2 bis +8 °C geeignet?
Das hängt vom Produkt, Packout, der Thermobox, der Laufzeit und dem Außentemperaturprofil ab. Für +2 bis +8 °C können je nach Anwendung Gelpacks, Foam Bricks, Hartschalen-Akkus, flexible Kühlmatten oder PCM +5 °C sinnvoll sein. Bei empfindlichen Produkten sollte das Freeze-Risiko im Packout bewertet werden.
Was ist der Unterschied zwischen Gelpack, Foam Brick und PCM-Kühlelement?
Gelpacks sind flexible und wirtschaftliche Kühlelemente. Foam Bricks haben einen formstabilen Schaumkern und lassen sich besonders präzise positionieren. PCM-Kühlelemente enthalten Phase Change Materials mit definiertem Schmelzpunkt und können dadurch bestimmte Temperaturbereiche gezielter unterstützen.
Wann sind flexible Kühlmatten sinnvoll?
Flexible Kühlmatten sind sinnvoll, wenn starre Kühlelemente im Packout nicht optimal passen oder wenn verfügbare Zwischenräume besser genutzt werden sollen. Sie können bei begrenztem Bauraum, speziellen Produktgeometrien oder flexiblen Kühlkonzepten Vorteile bieten. Die Eignung hängt von Packout, Temperaturbereich, Konditionierung und Thermobox ab.
Wann sind PCM-Kühlelemente sinnvoll?
PCM-Kühlelemente sind sinnvoll, wenn ein definierter Schmelzpunkt für die Temperaturführung relevant ist. Typische Anwendungen sind +2 bis +8 °C, CRT, Frozen-Packouts oder Spezialtemperaturen. Die Eignung hängt vom gesamten Packout und den Testbedingungen ab.
Können THERMOCON Kühlelemente Trockeneis ersetzen?
Für geeignete Frozen-Packouts können THERMOCON Tiefkühlelemente eine logistisch einfachere Alternative zu Trockeneis sein. Ob dies für eine konkrete Sendung geeignet ist, hängt von Produkt, Zieltemperaturbereich, Laufzeit, Packout und Transportprofil ab.
Sind Kühlelemente allein ausreichend für einen GDP-konformen Transportprozess?
Nein. Kühlelemente können Bestandteil eines dokumentierten GDP-konformen Transportprozesses sein. Entscheidend ist der gesamte Prozess aus Verpackungssystem, Packout, Konditionierung, Route, Monitoring, SOPs und kundenseitiger Freigabe.
Können Kühlelemente individuell angepasst werden?
Ja, je nach Anforderung können Kühlelementgröße, Format, Folienausführung, Hartschale oder PCM-Schmelzpunkt individuell geprüft werden. Ob eine Anpassung sinnvoll ist, hängt von Abnahmemenge, Anwendung, Temperaturbereich und Packprozess ab.
Unterstützung bei Auswahl und Auslegung
Sie kennen Temperaturbereich, Laufzeit, Payload oder Thermobox bereits? THERMOCON unterstützt bei der Auswahl geeigneter Kühlelemente, der Bewertung des Packouts und der Prüfung kundenspezifischer Temperaturanforderungen.
Alle aufgeführten Produkte werden gemeinsam angefragt.
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